Europäisches Haushaltspanel (ECHP)
Hierbei handelt es sich um eine statistische Erhebung zur Abbildung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den EU-Mitgliedstaaten. Bei dieser Längsschnitterhebung wurde denselben Haushalten in jährlichem Abstand ein identisches Fragenprogramm vorgelegt. Europaweit beteiligten sich etwa 65.000 Haushalte an der Befragung; in Deutschland waren es circa 5.000 Haushalte. Die Panel-Befragung umfasste insgesamt acht Befragungswellen, die von 1994 bis 2001 jährlich durchgeführt wurden.
Für die Wissenschaft und Forschung stehen neben den aggregierten Tabellen auch die Mikrodaten, d.h. die anonymisierten Einzelergebnisse, zur Verfügung. Die Sozialdaten zu Einkommen, Beschäftigungsstatus, zur Wohnung, Gesundheitsfürsorge, Bildung, Armut, sozialen Abgrenzung sowie zu sonstigen sozialen Fragen werden in einer harmonischen Struktur erhoben, damit sie effizient in Vergleichsstudien integriert werden können.
Die Verwendung von ECHP-Mikrodaten erfolgt ausschließlich im Rahmen von Forschungsverträgen, die zwischen der jeweiligen Organisation bzw. Institution und Eurostat abgeschlossen werden. Einzelpersonen kann kein Zugang zu den Mikrodaten gewährt werden. Die Daten liegen für alle acht Erhebungswellen vor und Verträge werden grundsätzlich nur für den gesamten Datenbestand (1994-2001) abgeschlossen, d.h. für alle acht Erhebungswellen.
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Dokumenten:
ECHP Variablenliste
Ratsverordnung (No 831/2002)
ECHP-Forschungsvertrag
(Muster)
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch direkt bei Eurostat. Ansprechpartnerin ist dort Frau Karien.Reinig@ec.europa.eu.
Das ECHP wurde nach achtjähriger Laufzeit eingestellt und durch eine neue europäische Studie (EU-SILC, Statistics on Income and Living Conditions) ersetzt.


