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EDS Europäischer Datenservice | Einzeldaten: Innovationsstatistiken der Gemeinschaft (CIS)

CIS

Die Innovationsstatistiken der Gemeinschaft (CIS) werden in 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, in drei Ländern der Europäischen Freihandelszone (EFTA) und in EU-Kandidatenländern auf der Grundlage der Kommissionsverordnung Nr. 1450/2004 produziert.

Die Daten werden alle vier Jahre erhoben.

Bei der ersten Erhebung (CIS1) handelte es sich um eine Piloterhebung, die im Jahr 1993 durchgeführt wurde, die zweite Erhebung (CIS2) fand 1997/1998 statt; ausgenommen waren Griechenland und Irland, hier wurde die Erhebung 1999 auf den Weg gebracht.

Die jüngste Erhebung (CIS3) wurde auf der Grundlage der Bezugsjahre 2000/2001 umgesetzt. Die CD-Rom deckt im 15 EWR-Länder ab (BE-BG-DE-EE-EL-ES-HU-LT-LV-PT-RO-SK-NO-IS).

Auf die nicht anonymisierten Mikrodaten kann auch über das "SAFE Centre" bei Eurostat in Luxemburg zugegriffen werden; diese Daten betreffen im Prinzip 24 EWR-Länder (AT-BE-BG-CZ-DE-DK-EE-EL-ES-FI-FR-HU-IT-LT-LU-LV-NL-PT-RO-SE-SI-SK-NO-IS), abhängig von der Genehmigung der Nutzung durch die Länder.

Ab 2004 wird die Periodizität der innovationsstatistischen Erhebungen in der Gemeinschaft erhöht: Alle vier Jahre findet eine Vollerhebung statt und alle zwei Jahre nach der Haupterhebung eine Erhebung kleineren Umfangs.

Die anonymisierten CIS-Mikrodaten beziehen sich auf die Daten aus der CIS3, die auf nationaler Ebene erhoben wurden. Um die Vergleichbarkeit der Daten aus den einzelnen Ländern zu gewährleisten, hat Eurostat in enger Zusammenarbeit mit den EU-Mitgliedstaaten für die CIS3 einen standardisierten Kernfragebogen mit Definitionen und Empfehlungen zur Methodik entwickelt.

Die Zuständigkeit für die Datenerhebung auf nationaler Ebene liegt in den meisten Fällen beim nationalen statistischen Amt oder beim entsprechenden Ministerium. Die CIS soll Auskunft geben über die Innovationsaktivitäten in Unternehmen sowie über verschiedene damit verbundene Fragen: die Auswirkungen von Innovationen, verwendete Informationsquellen, Kosten usw. Die Grundlage für die CIS 3 bildet das Oslo-Handbuch (zweite Auflage 1997), das Leitlinien zur Methodik enthält und die Innovationskonzepte definiert.

CIS-basierte Daten in der Datenbank

Nähere Einzelheiten zur CIS3 im Hinblick auf Konzepte, Definitionen, Klassifikationen, Umfang, Erfassungsbereich, Buchungsregeln, Art der Basisdaten, Aufbereitung der Daten usw. beinhalten die mit der CIS3 verknüpften sogenannten Metadaten. Grundsätzlich verbergen sich alle Metadaten in der Eurostat Online Datenbank hinter diesem Symbol

Die Tabellen beinhalten allgemeine Informationen über Unternehmen, Produkt- und Prozessinnovation, Innovationstätigkeit und –ausgaben, Innovationszusammenarbeit, staatliche Förderung von Innovation, Informationsquellen für Innovationspatente usw.

CIS-Mikrodaten für wissenschaftliche Zwecken

Weiterführende Informationen finden Sie hier in der PDF-Datei

Veröffentlichungen

Innovationsstatistiken der Gemeinschaft auf der Grundlage der CIS3 wurden in der Panorama-Ausgabe „Innovation in Europe" publiziert. Zusätzlich wurden folgende Ausgaben von „Statistik kurz gefasst" zu den CIS3-Daten veröffentlicht:

Statistik kurz gefasst 12/2004: Innovationstätigkeit in den neuen Mitgliedstaaten und Kandidatenländern: Aktivitäten, Kooperation und Quellen und
Statistik kurz gefasst 13/2004: Innovation in den neuen Mitgliedstaaten und Kandidatenländern: Innovationsoutput, -hemmnisse und -schutz.

Außerdem werden die Innovationsstatistiken der Gemeinschaft in starkem Maße für den europäischen Innovationsanzeiger herangezogen, der unter http://www.proinno-europe.eu/trendchart zu finden ist.